Grünes Kloster

Das Grüne Kloster, oder Mzwane Monasteri auf Georgisch, ist ein in eine grüne Landschaft versunkenes Kloster in der Ortschaft Chitakhevi, unweit des Kurortes Bordschomi.

Der Mischwald, der sprudelnde Bergbach, frische Luft und die Möglichkeit für eine kleine Wanderung oder einfach einen Spaziergang um das Kloster, macht das Grüne Kloster zu einem besonderen Ort. 

Der Name        

Den Namen, grünes Kloster, oder auf georgisch „Mzwane Monasteri“ hat das Kloster vor allem wegen der grünen Waldlandschaft erhalten, aber auch die Bausteine der Kirche und vor allem des Glockenturmes haben einen leicht grünlichen Farbton. Diese Farbe ist nach dem Regen am deutlichsten zu erkennen.

Klosterkomplex

Dreischiffige Basilika 9. bis 10. Jhd.
Der Glockenturm 15. bis 16. Jhd.

Geschichte im Überblick

Gegründet wurde das Kloster wahrscheinlich im 9. bis 10. Jhd. von den Mönchen Christopher und Tevdore, den Schülern von Gregor aus Khanzta, einer prominenten georgischen Kirchenfigur. Architektonisch passt der Stil der Kirche auch in diese Zeit, aber es gibt keine offizielle schriftliche Überlieferung über die Gründungszeit des Klosters.

 Die zahleichenen Ruinen der Mönchszellen und anderer Gebäude deuten darauf hin, dass hier einmal ein großes Kloster mit vielen Geistlichen existiert hat.

Das Kloster taucht schriftlich erstmals im 16. Jhd. auf, als der Persische Schah Tahmasp I. das Kloster zerstörte und die dort lebenden Mönche hingerichtet hat. Laut mündlicher Überlieferung sind seit diesem Massaker die Steine im Bach neben dem Kloster durch das Blut der Mönche rot verfärbt. Einer dieser Steine ist auch im Innenraum der Kirche, neben der Georgs Ikone zu sehen.

Das Grüne Kloster, sowie das gesamte Gebiet war für eine lange Zeit unter Osmanischem Einfluss und das für mehrere Jahrhunderte vernachlässigte Kloster wurde erst in den Jahren 1978 bis 1988 wieder restauriert.

2002 wurde das Grüne Kloster wieder geweiht und seitdem wohnen hier permanent Mönche, die regelmäßig Gottesdienste und Liturgien durchführen.

Dreischiffige Basilika geweiht dem heiligen Georg

Die Kirche hat architektonisch die Form einer dreischiffigen Basilika und ist aus grob behauenen Bruchstein-Quadern gebaut.

 Größenangaben: 14,5 auf 19,2 m
Da es keine offiziellen Quellen zum Baujahr der Kirche gibt, schließen die Wissenschaftler aus den bautechnischen Gegebenheiten, dass das Kloster aus dem 9. bis 10. Jhd. stammt.

Von außen ist die Kirche kaum dekoriert und der Innenraum wurde erst vor kurzer Zeit mit Fresken bemalt. Kleine Fragmente von Fresken aus dem 12. bis 13. Jhd. sind an der westlichen Apsis der Kirche erhalten.

Der Glockenturm

Der Glockenturm steht wenige Meter südlich der Kirche und wurde im 15. bis 16. Jhd. aus leicht grünfarbigem Bruchstein gebaut.

Der Turm besteht aus zwei Stockwerken: Im ersten Stock befindet sich ein kleiner Gebetsraum mit Ikonen eingerichtet, in dem auch das Gebein der Mönche zu sehen ist, die im 16. Jhd. von den Persern hingerichtet wurden.

Die Fassaden des zweiten Stockes sind mit verschiedenen Ornamenten dekoriert. Unter anderem kann man hier ein Ornament mit dem Heiligen Georg und dem Drachen erkennen.

Im Jahr 2006 hat das Grüne Kloster den Status „Kulturdenkmal nationaler Bedeutung“ erhalten.


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